Millionen Menschen müssen mit Arbeitslosengeld II (Hartz-IV) auskommen, das Geld reicht hinten und vorne nicht. Dementsprechend groß sind die Sorgen, wenn eine Hose oder die Schuhe kaputtgehen oder nicht mehr passen. Für obdachlose Menschen ist es sogar überlebenswichtig, witterungsfeste Kleidung zu haben: Manchmal ist eine gute, dicke Jacke einfach Gold wert, auch wenn sie schon jemand getragen hat.
Wenn "neu" einfach nicht möglich ist
Und selbst bei vielen Familien und Alleinerziehenden, die berufstätig sind, reicht das Geld manchmal nicht für nagelneue Kleidung aus – zumal die Kinder so schnell aus ihren Sachen wachsen, dass man fast dabei zusehen kann. Wie schmerzhaft können die Ausgaben für ein neues Paar Schuhe, eine coole Jeans oder einen neuen Schulranzen sein! Und manchmal sind sie einfach nicht möglich.
In der Altkleiderkammer der Malteser haben bedürftige Menschen die Möglichkeit, für einen kleinen Obolus gebrauchte und gut erhaltene Kleidung zu erwerben: Die Auswahl reicht von Hosen und Röcken über Blusen, Hemden und T-Shirts für Klein und Groß bis hin zu Jacken, Mänteln und natürlich Schuhen für jede Witterung. Sogar bestens erhaltene Anzüge und Kostüme warten manchmal auf neue Besitzer.
Auswahl und Qualität
Sicherlich sind die Altkleiderkammern der Malteser keine Designer-Outlet-Center, aber natürlich erst recht keine Lumpensammlungen: Unsere gebrauchten Textilien sind gut erhalten, wir prüfen sorgfältig, ob Kleidungsstücke tragbar sind oder nicht, und natürlich reinigen wir alle gespendeten Sachen gründlich und hygienisch, bevor wir sie in der Altkleiderkammer anbieten.
Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass Erwachsene und Kinder in Not für wenig Geld gute, gepflegte, schicke Kleidung tragen können und sich trotz finanzieller Probleme nicht schämen müssen.


