Sie nehmen die Witterung auf, verfolgen Fährten und spüren auf: unsere ehrenamtlichen Vierbeiner im Vermisstensuchdienst und Katastrophenschutz.

Supernasen im Rettungsdienst
Ein Verletzter verschwindet vom Unfallort. Vermutlich steht er unter Schock und irrt hilflos umher. Er braucht dringend ärztliche Versorgung. Die Malteser Rettungshunde nehmen die Spur auf und finden ihn in einem angrenzenden Waldgebiet, erschöpft, zitternd, verletzt und verstört. Er wird rechtzeitig gerettet – dem sechsbeinigen Malteser-Team aus Hund und Hundeführer sei Dank.
Rettungshunde und ihre Führer sind im Einsatz, wenn
- Kinder von der Schule oder vom Spielen nicht nach Hause kommen und vermisst werden
- ältere Menschen sich verirrt haben und dringend gefunden werden müssen, weil sie alleine nicht nach Hause finden
- Jogger, Radfahrer, Spaziergänger, Förster oder Pilzsammler von ihrer Tour nicht heimgekommen sind, weil sie im Wald einen Schwächeanfall erlitten haben und dringend Hilfe benötigen
- selbstmordgefährdete Personen schnell gefunden werden müssen
- nach Erdbeben oder Hauseinstürzen Verletzte unter den Trümmern liegen
Helden auf vier Beinen
Seit der Gründung 1989 hat der Mainzer Rettungshundestaffel zahlreiche Einsätze im In- und Ausland bestritten. Wo menschliche Fähigkeiten ihre Grenzen erfahren, springen die Supernasen der Malteser Rettungshundestaffel ein. Sie sind in der Lage, Vermisste im unübersichtlichen Gelände aufzuspüren und Opfer unter Trümmern in kürzester Zeit zu orten. Sie helfen den Rettungskräften, Menschenleben zu retten. Vorraussetzung ist eine zuverlässige Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer. Nur gemeinsam sind Zwei- und Vierbeiner ein unschlagbares Team.


